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Pressestimmen
"Tolle Leistung von jungen Menschen" PDF Drucken E-Mail
Junge Ems-Dollart Phlharmonie begeisterte 500 Zuhörer in Leer
- Ostfriesen-Zeitung, 15.02.2011 - RM

Leer. Die Junge Ems-Dollart Philharmonie begeisterte am Sonnabend rund 500 Zuhörer im neuen Theater an der Blinke in Leer. Das 2008 gegründete Orchester spielte zum ersten Mal in Leer.
Rund zwei Stunden unterhielten die Nachwuchsmusiker aus den Landkreisen Leer, Emsland sowei den niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe unter der Leitung ihres Gastdirigenten Guilherme Bernstein die Zuhörer mit Werken wie "Danse Macabre" op. 40 von Camille Saint-Saens (1835-1921), dem Violinkonzert g-Moll op. 26 von Max Bruch (1732-1809) und der Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak (1841-1904). "Der Erfolg macht uns Mut, auf diesem Weg weiterzumachen. Das Publikum in Leer wusste die Leistungen der jungen Musiker zu würdigen", sagte die Leiterin der Kreismusikschule Leer, Ellen Broy, die sich darüber freute, dass mit dem Geiger Jonathan Verwaal aus Moormerland einer aus der Kreismusikschule den Sprung in das 60-köpfige Orchester geschafft hat.
Bei Max Bruchs Violinkonzert g-Moll überzeugte die 15-jährige Anne-Kristin Grimm als Solistin. Zum Abschluss des Konzertes gab es dann noch mit Dvoraks Sinfonie "Aus der neuen Welt"ein beliebtes Orchesterstück der Romantik.
"Tolle Leistungen von großartigen jungen Menschen", so das Fazit des künstlerischen Leiters des grenzüberschreitenden musikalischen Projektes, Olaf Nießing, der erfreut war, dass nicht nur Klassikfans das Konzert besucht haben. Ein Wiedersehen mit dem Orchester in Leer, das unter anderem über Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird und dessen Programm-Management die Ems Dollart Region (EDR) übernommen hat, gibt es erst im Sommer 2012.
 
Großartige Leistung PDF Drucken E-Mail

Junge Ems-Dollart Philharmonie überzeugte
- Lingener Tagespost, 05.08.2010 - Raphael Bonitz

Lingen. Das war ein erstaunliches Konzertereignis. Die Junge Ems-Dollart Philharmonie präsentierte sich als Klangkörper junger Talente unserer emsländisch-niederländischen Region, der den Vergleich mit professionellen Orchestern nicht zu scheuen braucht.

Camille Saint-Saens "Danse macabre" ist Programmmusik reinsten Wassers. Eingeleitet durch die Mitternachtsschläge der Harfe, erklingt ein makaber-ironischer Tanz von Gevatters Tod, dessen Knochen man beim Klang des Xylofons klappern zu hören meint. Schon hier: blitzsauberes und aufmerksames Zusammenspiel, und dies keineswegs technisch steril, sondern lebendig pulsierend, voller Spielfreude. Großartig die Konzertmeisterin Floor Le Coultre, welche den durchgängigen Soloviolinpart mit tollem Ton und einfühlsamen Temperament zelebrierte. Leertouwer ist die richtige Wahl als Orchesterleiter. Er hat den Draht zu den jungen Leuten, weiß Leistung und Können abzurufen, für die Musiker behutsam die Grenzen auszuloten.
Im Solowerk des Abends, Max Bruchs Violinkonzert g-Moll, wird zudem noch etwas deutlich: seine Blickkommunikation mit dem jungen Solisten Gerard Spronk, durch die er zum Vermittler zwischen ihm und dem Orchester wird. Für einen 19-Jährigen spielt Spronk mit erstaunlicher Reife. Vor allem der langsame Satz war mehr als überzeugend, ohne kitschige Allüren, klar dem Notentext dienend, diesen ausdeutend. Da ist es zu verschmerzen, dass das Orchester stellenweise etwas zu laut den Solisten zuzudecken drohte.
Zum Schluss ließ Leertouwer seine Leute noch einmal groß auflaufen: Dvoráks "Symphonie aus der neuen Welt" ist ein absoluter Orchesterhit der Romantik, jeder Satz für sich alleine genommen schon ein Evegreen-Highlight.
Leertouwer lässt sich gottlob nicht dazu hinreißen, dieses Werk mit schmalzigem Pathos zu interpretieren. Vielmehr entlockt er diesem und den jungen Künstlern die notwendige Emotionalität, welche diese Symphonie zu einer der schönsten der Literatur macht.
Das Orchester dankte es mit Hingabe und musikalischer Leidenschaft. Ganz, ganz großartige junge Menschen mit einer großen Leistung.

 
Jonge Philharmonie PDF Drucken E-Mail
Talentvolle musici leveren grootse prestatie
- Asser Journaal, 27.10.2009 -

Assen. De Jonge Eems-Dollard Philharmonie gaf in Theater de Schalm van het ICO Centrum voor Kunst & Cultuur een van de vier concerten van het eerste project sinds de oprichting in 2008. Het orkest is een project van het Emsländische Kamermuziekensemble en het ICO Centrum voor Kunst & Cultuur, dat ondersteund wordt door de Europese Unie, het Duitse Nedersaksen en de provincies Drenthe, Groningen en Frylan.

Het project stimuleert culturele uitwisseling door het gezamenlijk musiceren van jonge Nederlandse en Duitse musici en biedt jongeren de kans hun muzikale ontwikkeling verdiepen onder leiding van professionele begeleiding.
Het werd een verrassend succesvol concert van interregionale betekenis. Al vanaf de eerste maat van Beethovens Egmont Ouvertüre wist het vitale en professioneel spelende orkest van jonge musici tussen 14 en 19 jaar het publiek te boeien. Onder leiding van dirigent Johannes Leertouwer speelde het orkest geconcentreerd en krachtig met soepele dynamiek. De uitvoering van het hoboconcert in C-dur van Haydn, gespeeld door de 14-jarige soliste Anna-Marie Meier deed het enthousiasme van het publiek nog verder toenemen. Haar vertolking was autonoom en virtuoos in soepele interactie met het orkest. Ook de halsbrekende kadensen brachten het orkest niet uit zijn ritme. Het prachtige adagio speelde ze wonderschoon.

Na de pauze stond Tsjaikovski's eerste Symfonie 'Winterträume' op het programma. Hier moest hard gewerkt worden door de jonge musici; ze sloegen zich met verve door de moeilijke chromatische passages. Het zeer sfeevol gespeelde tweede deel met een prachtige hobosolo werd gevolgd door een spetterend gespeelde finale. Zoals de dirigent terecht opmerkte: "Dit orkest is ook een 'Wintertraum'."
 
Premiere von überragender Bedeutung PDF Drucken E-Mail

Junge Ems-Dollart Philharmonie präsentierte sich mit reifer Leistung
- Lingener Tagespost, 21.10.2009 - Horst Seipelt

Lingen. Im Theater an der Wilhelmshöhe gab die Junge Ems-Dollart Philharmonie ihr Konzertdebüt. Es wurde ein verblüffender Erfolg von überregionaler Bedeutung.
Vom ersten Takt von Beethovens Egmont-Ouvertüre op. 84 an schlug dieses vital und absolut professionell aufspielende Orchester, dessen Mitglieder zwischen 14 und 19 Jahre jung sind, das Publikum in seinen Bann.
Unter seinem jungen Dirigenten Johannes Leertouwer spielte die große Besetzung konzentriert kraftvoll, dabei dynamisch geschmeidig, und machte das Seelendrama mit all seinen differenzierten Szenen plastisch. Schon hier spontan stehender rhythmischer Applaus und viele Bravo-Rufe.
Prof. Dr. Große-Heitmeyer als Vorsitzender des Emsländischen Kammermusikensembles und Landrat Hermann Bröring in seiner Doppelfunktion als Vorstandsmitglied der Ems-Dollart-Region und Vorstand des Lenkungsausschusses INTERREG IVA erläuterten dieses Ems-Dollart-Projekt.
Initiator und Träger ist das Emsländische Kammermusikensemble. Das Projekt wurde im Dezember 2008 ins Leben gerufen. Es bietet jungen Musikern Gelegenheit zur professionellen Weiterbildung. Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-IVA-Programms mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung konfinanziert.
Nach dem Riesenerfolg der Egmont-Ouvertüre wuchs die Begeisterung beim Vortrag des Oboenkonzerts C-Dur von Haydn durch die erst 14-jährige Solistin Anna-Marie Meier. Ihr Vortrag ist überraschend souverän, virtuos, wendig und im geschmeidigen Kontakt mit dem Orchester.
Auch halsbrecherische Kadenzen bringen das Orchester nicht aus dem Lot. Im klangschönen Adagio beweist die junge Solistin schon den traumhaft schönen, langen Oboenatem, wunderbar.
Im zweiten Programmteil gab es Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1. Auch an diesem "Brocken" bissen sich die jungen Musiker die Zähne nicht aus, hatten aber doch mehr zu knabbern.
Aber, unterstützt von ihren Dozenten, den Mitgliedern des Emslandensembles Arthur Mildner, Boris Bardenhagen und Olaf Nießing gelang auch hier ein großer Wurf.
Und die Keimzelle auch dieses Projektes, das sich mit einer gelungenen Premiere präsentierte, ist einmal mehr das Emslandensemble um Olaf Nießing.

 
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